Heben und Tragen im Rettungsdienst: rückenschonendes Arbeiten für Einsatzkräfte
Der Ergonomie-Workshop für Einsatzkräfte vermittelt rückenschonendes Arbeiten beim Heben, Tragen und Umlagern von Patient:innen im Rettungsdienst. Ihr lernt sichere Grundbewegungen, versteht die Bewegungsketten dahinter und übertragt sie auf typische Einsatzsituationen, etwa das Arbeiten mit Spineboard, Tragestuhl oder in beengten Räumen. Strong Partners führt den Workshop vor Ort an eurer Wache, inhouse oder online für die Theorie-Module durch, halbtags oder ganztags und flexibel nach eurem Schichtdienst. Aus über sechs Jahren Arbeit im BOS-Sektor kennen wir den Einsatzalltag und schulen bereits Einrichtungen wie die DRK-Rettungsschule Warendorf.


Warum rückenschonendes Arbeiten im Rettungsdienst über Gesundheit und Einsatzfähigkeit entscheidet
Rettungskräfte heben, tragen und lagern Patient:innen oft unter Zeitdruck, in ungünstigen Positionen und auf engem Raum um. Diese Belastung trifft vor allem den unteren Rücken, die Schultern und die Knie und zählt zu den häufigsten Ursachen für Muskel-Skelett-Beschwerden im Dienst. Der Workshop setzt hier an und macht rückenschonende Bewegungsabläufe zur Gewohnheit.
Rücken, Schultern und Knie im Einsatz gezielt entlasten
Eine ungünstige Hebe- und Tragetechnik verlagert Last auf empfindliche Strukturen der Wirbelsäule und der Gelenke. Im Workshop lernt ihr, wie ihr Gewicht körpernah führt, aus den Beinen arbeitet und Rotation unter Last vermeidet. Das senkt die Spitzenbelastung bei jedem Handgriff und schützt euren Rücken über eine ganze Dienstlaufbahn hinweg.
Diese Kunden vertrauen auf unsere BGM-Angebote
Bewegungsketten verstehen und sicher anwenden
Sicheres Heben entsteht aus einer zusammenhängenden Abfolge von Bewegungen, vom Stand über den Griff bis zum Transport. Wenn ihr diese Bewegungsketten versteht, erkennt ihr früh, an welcher Stelle Belastung entsteht und wie ihr sie umverteilt. So handelt ihr auch dann kontrolliert, wenn eine Situation schnell gehen muss.
Weniger belastungsbedingte Ausfälle durch Prävention
Muskel-Skelett-Beschwerden gehören zu den häufigsten Gründen für Fehltage. Wer rückenschonend arbeitet, beugt Überlastung und Verschleiß vor und bleibt länger einsatzfähig. Für die Dienststelle bedeutet das eine stabilere Besetzung und weniger Ausfälle durch Rückenbeschwerden.


So läuft der Ergonomie-Workshop für Einsatzkräfte bei Strong Partners
Strong Partners passt den Workshop an eure Einheit, eure Fahrzeuge und euren Dienstplan an. Aus über sechs Jahren Zusammenarbeit mit BOS-Organisationen kennen wir die Abläufe an der Wache. Die DRK-Rettungsschule Warendorf hebt genau dieses Thema, rückenschonendes Arbeiten im Rettungsdienst und die zugrunde liegende Kinematik, in ihrer Rückmeldung hervor.
Praxisnah an Spineboard, Tragestuhl und im beengten Raum
Wir üben die Techniken an den Situationen, die euch im Einsatz begegnen: das Umlagern auf das Spineboard, das Tragen im Tragestuhl über Treppen und das Arbeiten in engen Fluren oder kleinen Wohnungen. So nehmt ihr Bewegungsmuster mit, die sich direkt auf den nächsten Einsatz übertragen lassen. Ein Handout hält die wichtigsten Griffe für den Dienstalltag fest.

Die Zusammenarbeit mit Strong Partner war und ist für uns ein echter Gewinn. Besonders beeindruckt hat uns, wie engagiert und authentisch das Thema rückenschonendes Arbeiten im Rettungsdienst sowie die Kinematik und Gesundheit im Beruf vermittelt wird. Unsere Teilnehmenden sind durchweg begeistert.
Claudia Döpker
Formate: vor Ort an der Wache, inhouse oder online
Den Workshop gibt es als Halbtags-Format mit Fokus auf einem Kernthema und als Ganztags-Format, das Theorie und Praxis verbindet. Wir kommen zu euch an die Wache oder Dienststelle, alternativ nach Münster, und bieten Theorie-Module auch online an. Die Termine richten wir nach eurem Schichtrhythmus aus.


Rückenschonendes Arbeiten als Teil Eures betrieblichen Gesundheitsmanagements
Ergonomie wirkt am stärksten, wenn sie in ein ganzheitliches BGM eingebettet ist. Rückenschonendes Arbeiten greift mit körperlicher Fitness und mentaler Gesundheit ineinander, den drei Feldern, die im Rettungsdienst gemeinsam über Belastbarkeit entscheiden.
Individuelle Bedarfsanalyse für eure Einheit
Vor dem Workshop schauen wir gemeinsam, welche Handgriffe und Situationen euch am meisten fordern und welche Fahrzeuge und Hilfsmittel ihr nutzt. Auf dieser Basis stimmen wir Inhalte und Beispiele auf euren Alltag ab. So arbeitet ihr im Workshop an euren realen Belastungen.
Kombinierbar mit funktionellem Training und mentaler Gesundheit
Rückenschonendes Arbeiten lässt sich gut mit unserem Einsatzkräfte-Workshop zu funktionellem Training und Verletzungsprävention verbinden. Wer den Rücken im Einsatz schont und zugleich gezielt Kraft und Stabilität aufbaut, ist doppelt geschützt. Auf Wunsch bündeln wir beide Formate zu einem Programm für eure Einheit.


Ergonomie-Workshop für dein Einsatzteam: jetzt anfragen
Aus über sechs Jahren Arbeit im BOS-Sektor wissen wir, wie rückenschonendes Arbeiten im Rettungsdienst wirklich funktioniert. Im kostenfreien Erstgespräch schauen wir uns eure Einsatzsituationen an und stimmen den Workshop auf eure Wache und euren Dienstplan ab. Melde dich, wir finden ein Format, das zu eurem Team passt.
Häufig gestellte Fragen zu rückenschonendem Arbeiten im Rettungsdienst
Für wen eignet sich der Ergonomie-Workshop im Rettungsdienst?
Der Workshop richtet sich an Rettungsdienst, Feuerwehr, THW und Sanitätsdienste sowie an alle, die Patient:innen heben, tragen oder umlagern. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Wir passen die Inhalte an euer Erfahrungsniveau und eure typischen Einsatzsituationen an. Auch Führungskräfte, die rückengerechtes Arbeiten in ihrer Einheit verankern wollen, sind richtig.
Wie lange dauert der Workshop und wo findet er statt?
Die Dauer des Workshops kommt auf eure individuellen Bedürfnisse abgestimmt. Wir kommen zu euch an die Wache oder Dienststelle. Theorie-Module sind auch online möglich. Die Termine richten wir nach eurem Schichtdienst aus.
Welche Inhalte vermittelt der Workshop?
Im Mittelpunkt stehen sichere Grundbewegungen beim Heben, Tragen und Umlagern sowie das Verständnis der zugehörigen Bewegungsketten. Wir üben an typischen Einsatzsituationen, etwa mit Spineboard, Tragestuhl und in beengten Räumen. Ihr nehmt Techniken mit, die Rücken, Schultern und Knie entlasten und sich sofort im Dienst anwenden lassen.
Lässt sich der Workshop an unsere Wache und unseren Schichtdienst anpassen?
Ja. Wir stimmen Termine, Dauer und Inhalte auf euren Dienstplan und eure Gegebenheiten vor Ort ab. In der Bedarfsanalyse klären wir vorab, welche Fahrzeuge, Hilfsmittel und Situationen für euch besonders relevant sind. So arbeitet ihr im Workshop an genau den Handgriffen, die euch im Alltag am meisten fordern.

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