Gesundheitsförderung und Suchtprävention an der Berufsschule und am Berufskolleg
Wir bringen mentale Stärke, Bewegung, Ernährung und Risikokompetenz in den Ausbildungsalltag, für junge Erwachsene, Lehrkräfte und, wo sinnvoll, den Betrieb, gefördert nach dem Setting-Ansatz. Ein Schwerpunkt liegt auf der Suchtprävention an der Berufsschule: Mit altersgerechten Formaten zu Alkohol, Nikotin, Cannabis und digitaler Balance beugen wir problematischem Konsum in einer prägenden Lebensphase vor.

Formate für Gesundheitsförderung am Berufskolleg
Mit Workshops, Gesundheitstagen und Impulsen bringen wir Gesundheitsförderung direkt zu Ihnen an die Schule. Unsere Formate holen junge Erwachsene dort ab, wo sie stehen, und machen die Themen des Ausbildungsalltags greifbar.
Gesunde Azubis, starke Zukunft
Bei der Veranstaltung Gesunde Azubis, starke Zukunft haben wir mit der Wirtschaftsinitiative Münster, Terhalle Holzbau und der Westfalen AG diskutiert, wie junge Erwachsene in der Ausbildung gesund unterstützt werden. Viele dieser Ansätze wirken auch am Berufskolleg. Am Berufskolleg selbst arbeiten wir im Lebensweltansatz nach § 20a SGB V, im Ausbildungsbetrieb in der betrieblichen Gesundheitsförderung nach § 20b SGB V.

Ihre Gesundheitsförderung entscheidet sich durch drei Punkte
Sie wählen das Thema, entscheiden, wen wir mitnehmen, und legen den Umfang fest.
Alles andere für Ihre Gesundheitsförderung erledigt Strong Partners.
1. Das Thema
Vier Präventionsfelder, von mentaler Gesundheit über Bewegung und Ernährung bis Suchtprävention und Medien, gewichtet nach Ihrer Lebenswelt.
2. Die Ebene
Der Präventions-Dreiklang. Wir nehmen die Menschen und ihr Umfeld zusammen mit, damit die Wirkung im Alltag bleibt.
3. Der Umfang
Vom einzelnen Impuls bis zum mehrjährigen Vorhaben, gebucht in Halbtagen. Klein anfangen ist möglich, groß denken auch.
Vier Präventionsfelder für das Berufskolleg

Wir stärken Selbstvertrauen und Resilienz und vermitteln Strategien für den Umgang mit Stress im Ausbildungsalltag.

Wir schaffen aktiven Ausgleich im dichten Unterrichtstag mit Bewegungspausen, die Konzentration und Wohlbefinden steigern.

Wir vermitteln gesunde Ernährung und den bewussten Umgang mit Genussmitteln, damit Auszubildende mit Energie durch lange Tage kommen.

Wir fördern die Risikokompetenz rund um Alkohol, Nikotin und Cannabis und setzen Suchtprävention direkt im Unterricht um, damit Abhängigkeit gar nicht erst entsteht.
Wirkung entsteht auf allen Ebenen zugleich
Ein Workshop allein verpufft. Wir nehmen die Menschen und ihr Umfeld zusammen mit. So bleibt die Wirkung im Alltag, auch wenn wir wieder weg sind.

Auszubildende
Wir stärken die jungen Erwachsenen in ihren Kompetenzen, praxisnah und interaktiv.

Lehrkräfte
Wir befähigen die Multiplikatoren, damit die Themen im Schulalltag weiterleben.

Eltern & Familien
Wir beziehen das Umfeld ein, damit die Wirkung auch zu Hause ankommt.
Klein anfangen oder groß denken
01
Impuls und Workshop
Eine einzelne Einheit als Einstieg.
Rund 90 Minuten
02
Gesundheitstag
Mehrere Stationen und Formate an einem Tag.
Ein Tag
03
Projektwoche
Mehrere Tage über mehrere Themenfelder.
Mehrere Tage
04
Mehrjähriges Vorhaben
Mit Bedarfsanalyse, Evaluation und Verstetigung.
Mehrjährig
Gebucht in Halbtagen. Klein anfangen ist möglich, groß denken auch.
Zwei Wege, die wir nicht vermischen: Einzelne Formate und Aktionstage buchen Sie als Leistung Ihrer Einrichtung, zum Beispiel aus Eigenmitteln, Ganztagsmitteln, Mitteln des Fördervereins oder eines Programms. Ein gefördertes Vorhaben nach § 20a SGB V ist dagegen ein Prozess mit Bedarfsanalyse, Steuerungsgruppe und Evaluation. Welcher Weg passt, klären wir im Erstgespräch.
In fünf Schritten zu einer gesünderen Lebenswelt
So arbeiten wir mit Ihnen: von der ersten Analyse bis zur messbaren Wirkung, verständlich und Schritt für Schritt.
Erstgespräch
In einem unverbindlichen Gespräch klären wir Ihre Ziele, die Ausgangslage vor Ort und wie ein Vorhaben zu Ihrer Einrichtung passt.
Bedarfsanalyse
Wir schauen vor Ort genau hin und beziehen Ihre Zielgruppen aktiv ein, damit die Maßnahmen zum echten Bedarf passen.
Konzept & Antrag
Wir entwickeln ein passgenaues Konzept und begleiten Ihren Förderantrag nach § 20a SGB V, Schritt für Schritt bis zur Einreichung bei der Kasse.
Umsetzung
Wir bringen die Maßnahmen direkt zu Ihnen: Workshops, Fortbildungen und Aktionstage, vor Ort, online oder hybrid und passend zum Alltag.
Evaluation
Wir sichern die Wirkung, dokumentieren die Ergebnisse und verankern das Vorhaben nachhaltig – gesündere Lebenswelt, die bleibt.
Förderung nach dem Setting-Ansatz
Wer fördert
- Die gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen der Gesundheitsförderung in Lebenswelten nach § 20a SGB V.
Wie finanziert wird
- Die gesetzlichen Krankenkassen können Vorhaben in Lebenswelten nach § 20a SGB V fördern. Über Förderung und Höhe entscheidet die Kasse im Einzelfall.
Was bei Ihnen bleibt
- Ein angemessener Anteil an Mitteln, auch in Form geldwerter Leistungen wie Räumen, Arbeitszeit oder Organisation.
Wichtig: Das Angebot steht allen offen, unabhängig von der Krankenkasse.
Der Übergang in den Beruf fordert. Für Prävention bleibt selten Zeit.
Der Übergang von Schule zu Beruf ist eine Belastungsphase. Wir stärken junge Erwachsene und die Bedingungen am Berufskolleg für einen gesunden Start ins Berufsleben.
Verhaltensprävention
Wir bauen die Lebenskompetenzen der Jugendlichen altersgerecht und praxisnah auf, damit sie Stresssituationen und Suchtmitteln selbstbewusst begegnen können.
Verhältnisprävention
Wir gestalten gemeinsam mit Ihnen die Strukturen an der Schule so, dass Gesundheitsförderung und Prävention zum festen Bestandteil Ihres Ausbildungsalltags werden.
Unsere Erfahrung aus der Praxis
Häufige Fragen
Wie lässt sich Suchtprävention in den Berufsschulunterricht integrieren?
Durch Projekttage, Workshops in Halbtagen und Formate, die alle Klassen erreichen und bei Bedarf einzelne Gruppen vertieft ansprechen.
Was tun bei Verdacht auf Suchtmittelkonsum eines Auszubildenden?
Ein Präventionskonzept sieht klare Abläufe vor: Lehrkräfte suchen zunächst das Gespräch, vermitteln vertrauliche Beratungsangebote und ziehen im Bedarfsfall externe Beratungsstellen hinzu.
Wer ist an der Berufsschule für Suchtprävention zuständig?
Meist Präventionsbeauftragte, Beratungslehrkräfte und die Schulleitung, die bei Planung und Umsetzung mit externen Fachkräften für Suchtprävention zusammenarbeiten.
Für welche Bildungsgänge eignet es sich?
Für alle Bildungsgänge des Berufskollegs und der Berufsschule, angepasst an die jeweilige Zielgruppe.
Wie wird das Angebot finanziert?
Die gesetzlichen Krankenkassen können Vorhaben in Lebenswelten nach § 20a SGB V fördern. Über Förderung und Höhe entscheidet die Kasse im Einzelfall, die Einrichtung beteiligt sich mit einem angemessenen Anteil an Mitteln.
Wie läuft ein Gesundheitstag am Berufskolleg ab?
Mehrere Stationen und Formate an einem Tag, ausgewählt nach dem Bedarf der Bildungsgänge und Klassen.
Welche Themen sind für Auszubildende relevant?
Vor allem der Umgang mit Stress und dem Übergang in den Beruf, dazu Bewegung, Ernährung und Suchtprävention.
Was ist Gesundheitsförderung am Berufskolleg?
Angebote, die junge Erwachsene im Ausbildungsalltag stärken, von mentaler Gesundheit über Bewegung und Ernährung bis Risikokompetenz.

Gesundheit an Ihr Berufskolleg bringen
Gesundheit entsteht durch Gemeinschaft, Motivation und das Gefühl, gemeinsam etwas zu erreichen. Mit über 450 Gesundheitstagen und Workshops im Jahr und einem interdisziplinären Team bringen wir die Erfahrung mit, die Ihre Lebenswelt braucht.
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Schreiben Sie uns ein paar allgemeine Angaben zu Ihrem Vorhaben.
Wir melden uns innerhalb von zwei Arbeitstagen.

Im ersten Gespräch klären wir, was zu Ihrer Einrichtung passt und welcher Weg zur Förderung realistisch ist.